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1980 Bei der Hauptversammlung am 19.01.1980 wurden zahlreiche Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft sowie Willy Burr, Fritz Nägele und Eugen Eberhard für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ludwig Zanker konnte für 50-jährige treue Mitgliedschaft geehrt werden. Gustav Straub wurde zum Ehrenmitglied ernannt und Georg Böhringer für 25-jährige Zugehörigkeit zur Vorstandschaft geehrt. Am 14.03. wurde in einer außerordentlichen Hauptversammlung der Bau einer neuen Schießhalle beschlossen, die 23 Luftgewehrstände, 6 Pistolenstände sowie 6 KK-Schießstände umfasst. Am 12.04. siegte der Schützenverein Gruibingen beim Kornbergpokalschießen mit 1457 Ringen vor Dürnau mit 1433 Ringen. Tagesbester Schütze war Hermann Moll mit 192 Ringen. Im Rundenwettkampf der Kreisklasse A führte unsere 1. Mannschaft die Tabelle an. Am 30. Juni übernahm der Schützenverein das Schützenhaus vom Pächter Gerhard Moll und wird es mit den Mitgliedern wieder selbst bewirtschaften. Am 12.09.80 erfolgte der Spatenstich für die neue Schießhalle. Es wurden ca. 1000 cbm Erde bewegt. Am 25.10. konnte das Richtfest gefeiert werden. Für die Mitglieder wurde wiederum eine Weihnachtsfeier abgehalten, bei der Vereinsmitglieder ein Theaterstück aufführten, das viel Beifall fand. 1981 Am 11.01. wurde zum ersten Mal in der neu errichteten Schießhalle ein Rundenwettkampf durchgeführt. Zum Abschluss des Rundenwettkampfes führte unsere erste Mannschaft die Tabelle der Kreisliga A mit 90 Ringen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten an. Mit 1484 Ringen erzielte die 1. Mannschaft beim letzten Schießen des Rundenwettkampfes einen neuen Rekord. Mit diesem und gleichwertigen Ergebnissen könnte unsere Mannschaft auch in der Bezirksklasse mitmischen. Das Vereinspokalschießen fand am 17.03. mit 12 Vereinen und 132 Schützen statt. Aufstieg der ersten Luftgewehrmannschaft in die Bezirksliga. Beim Hallenbau wurden von den Mitgliedern ca. 5.300 Arbeitsstunden abgeleistet. Im Juni wurde das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Hans Moll I wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Gauschießen waren 325 Schützen am Start. 1982 Im Juni Mitwirkung beim 100-jähr-igen Jubiläum der Raiffeisenbank Gruibingen. Beim Jugend-Voralbgauschießen im September waren insgesamt 77 Jungschützen am Start. Unsere Mannschaft belegte mit 253 Ringen den 3. Platz. Am 25. und 26.09. wurde die offizielle Einweihung der Schießhalle gefeiert. Am Einweihungsschießen beteiligten sich rund 250 Schützen. Sieger wurde der SV Hohenstaufen. Unsere Mannschaft belegte den 4. Platz. Am 27.09. verstarb völlig unerwartet unser Ehrenmitglied Gustav Straub und Ende Oktober unser Ehrenmitglied Hans Moll I. 1983 Zum ersten Mal wurde mit vier Mannschaften am Rundenwettkampf teilgenommen. Georg Böhringer wurde zum Ehrenausschussmitglied und Ernst Straub zum Ehrenmitglied ernannt. Im Februar wird im Schützenhaus eine Zentralheizung eingebaut. Damit war endlich das leidige Thema Heizung im Gastraum erledigt. Wiederum war Gruibingen Austragungsort des Voralbgauschießens. 18 Vereine mit insgesamt 150 Schützen ermittelten ihren Sieger. Beim Vereinspokalturnier im Fußball wurde der Schützenverein mit einem Sieg des Jugendzentrums 1. Sieger. Im Juni verstarb unser Ehrenmitglied und langjähriger Vorstand Georg Moll. Vom 9. bis 26. September wurde auf unserer Schießanlage das Gauschießen des Schützenkreises Hohenstaufen ausgetragen. Unter 34 Vereinen mit 376 Schützen ging die Mannschaft des SV Wiesensteig als Sieger hervor. Die erste Luftgewehrmannschaft belegte Ende des Jahres einen ausgezeichneten 5. Platz in der Bezirksliga. Die Reservistenkameradschaft Geislingen, wird aktiv in den Schützenverein Gruibingen integriert. Seit 1984 sind ihre Mitglieder Gast in Gruibingen. Die Zusammenarbeit der RK mit dem Schützenverein hat sich so positiv entwickelt, dass viele Mitglieder der RK heute auch Mitglieder des Schützenvereines sind. Die Kameradschaft Geislingen, gegründet im Mai 1983, ist Mitglied im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Die RK (Reservistenkameradschaft) führt jährlich zahlreiche Veranstaltungen durch. Veranstaltungen die der militärischen und Sicherheitspolitischen Fort- und Weiterbildung dienen, aber auch der Kameradschaft und dem Gespräch in der Öffentlichkeit. Zur Weiterbildung gehört u. A. auch das Schießtraining mit KK-Gewehr und Pistole. Dieses Training wird auf den Schießständen des Schützenvereins Gruibingen ermöglicht. Aber nicht nur das Training sonder auch Pokalwettkämpfe werden von der RK durchgeführt. Erwähnenswert ist z.B das jährliche „Armin Kächelin Gedenkschießen“, bei dem zahlreiche Reservistenkameradschaften der Kreisgruppe sowie italienische Reservisten der Gebirgsjäger die „Alpinis“ teilnehmen. 1984 Hans Moll (Molker Hans) wurde bei der Hauptversammlung mit der Goldenen Ehrennadel des Schützenvereins ausgezeichnet. In mühevoller Arbeit wurde der Boden der Schießhalle mit einem Parkettboden versehen. Zum ersten Mal kamen die Reservisten aus Geislingen zum Kleinkaliberschießen in unser Schützenhaus. Ein herrlicher 2-tägiger Ausflug in die Bergwelt der Zillertaler Alpen mit Übernachtung auf der Alpenrosenhütte fand regen Zuspruch bei den Mitgliedern. Heinz Moll wurde Jugendschützenkönig des Hohenstaufengaues. Im September wurde das 70-jährige Jubiläum der Schützenvereinigung Voralb mit einem Preisschießen und einem Schützenfest in Gruibingen gefeiert. Die Schützenvereinigung Voralb wurde vor 70 Jahren in Gruibingen gegründet und der Hohenstaufengau bestand aus 18 Vereinen. Am Rundenwettkampf im Kleinkalibergewehr nahmen 3 Mannschaften, davon eine reine Damenmannschaft, teil. Vorstand Gerhard Schempp stattete den Waffenraum mit abschließbaren Schränken aus, so dass jeder Schütze seinen eigenen Waffenschrank hatte. Erste gemeinsame Weihnachtsfeier mit dem Liederkranz. Ein Theaterstück sowie eine Tombola wurden von den zahlreichen Besuchern gut angenommen. Beim Kornbergpokalschießen wurde Gruibingen nach Dürnau zweiter Sieger. Otto G. Moll belegte mit 554 Ringen aus drei Wettkämpfen in der Gesamtwertung den 2. Platz. 1985 In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurde zum ersten Mal im Januar ein Biathlon durchgeführt. Bei den Kreismeisterschaften wurde Heinz Moll im Luftgewehr in der Jugendklasse mit 373 Ringen Kreismeister. Die Jugendmannschaft Luftgewehr sowie die Damenmannschaft im Kleinkalibergewehr errangen ebenfalls den Kreismeistertitel. Der Vorplatz vor dem Schützenhaus wurde überwiegend durch den Arbeitseinsatz von Vorstand Schempp mit Verbundsteinpflaster belegt. Der Graben entlang der Schießhalle wurde verdohlt, so dass nun einige Pkws parken können. Beim Voralbgauschießen wurde die Mannschaft SV Gruibingen III Sieger der Mannschaftswertung vor SV Gruibingen II. Die erste Mannschaft belegte nur den 7. Platz. Beim dritten Rundenwettkampf in der Bezirksklasse durchbrach die erste Mannschaft die magische Grenze von 1500 Ringen und besiegte die Schützen aus Gosbach mit 1508 : 1499 Ringen. Die erste LG-Mannschaft übernahm damit die Tabellenführung und peilte den Aufstieg in die Landesklasse an. Im vierten Rundenwettkampf gegen die Nachbarn aus Mühlhausen erzielte der Schützenverein einen neuen Vereinsrekord mit 1519 Ringen. Einen weiteren Sieg konnte man beim Kornbergpokalschießen vor Dürnau und Eschenbach verbuchen. 1986 Bei guter Schneelage wurde Ende Januar mit über 100 Teilnehmern ein Biathlon gemeinsam mit der Feuerwehr durchgeführt. Für die Schießhalle wurden insgesamt 250 Stühle angeschafft. Der Aufstieg der ersten Luftgewehrmannschaft in die Landesliga wurde beim 80-jährigen Vereinsjubiläum gebührend gefeiert. Die Mannschaft wurde beim Festabend von Bürgermeister Kuhn geehrt. Für alle Gäste gab es an diesem Abend Freibier. Oliver Mager in der Schülerklasse sowie Ingrid Mall in der Damenklasse wurden Kreismeister im Luftgewehr. Die Gauschützenkönigin heißt Sandra Schempp. Beim Vereinsfußballturnier landete die Mannschaft des Schützenvereins wie in den vergangenen Jahren im Mittelfeld. Aus Anlass der 1125-Jahrfeier der Gemeinde Gruibingen beteiligte sich der Schützenverein am Festzug sowie bei der Bewirtung. Entlang der Pistolenbahn wurde in mühevoller Handarbeit eine ca. l0m lange und 3m hohe Betonmauer erstellt. Somit wurden einige Parkplätze gewonnen und die Schießbahn besser abgesichert. Mit dem Kleinkalibergewehr wurde zum ersten Mal der Schützenkönig ermittelt. Geschossen wurde auf einen Holzadler in 50 m Entfernung. Nach dem 481. Schuss wurde Dieter Sälzle Schützenkönig. Auch dieses Jahr wurde der Schützenverein Gesamtsieger des Kornbergpokales. Wie in den vergangenen Jahren fand gemeinsam mit dem Liederkranz Gruibingen eine Weihnachtsfeier statt. 1987 Ende Januar traf sich der Schützengau Hohenstaufen in unserer Halle zum Gauschützentag. Neuer Teilnehmerrekord beim dritten Gruibinger Biathlon. Bei guten Schneeverhältnissen fanden 131 Teilnehmer ideale sportliche Bedingungen. Die erste Luftgewehrmannschaft konnte sich an vorletzter Stelle in der Landesliga halten. Beim ersten Stiefelpokalschießen kämpften 12 Mannschaften mit über 90 Schützen um den Sieg. Den ersten Platz belegte der SV Hattenhofen 1 vor dem Schützenverein Gruibingen. Beim Vereinspokalschießen wurde die Freiwillige Feuerwehr vor dem Adlerclan Sieger. Udo Fischer wird Kreisschützenkönig. Beim Bezirksschießen des Bezirks Mittelschwaben im August waren über 300 Schützen am Start. Geschossen wurde an 14 Tagen. Die Siegerehrung fand eine Woche später im Festzelt am Sportplatz statt. Es gab Preise im Gesamtwert von über 20.000 DM zu gewinnen. Am Festabend wurde Ludwig Zanker und Fritz Eberhard zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf sowie den Zeltauf- und -abbau mussten einige Mitglieder Urlaubstage opfern. Zum ersten Mal nahm eine Mannschaft am Rundenwettkampf in der Sportpistole teil. Otto Müller wurde an Buß- und Bettag nach 372 Schuss auf den Holzadler Schützenkönig. 1988 Das Büro im Dachgeschoss des Schützenhauses wird nach über zwanzig Jahren als Wohnung vermietet. Thilo Richter wird Kreismeister in der Jugendklasse. Heinz Moll wird zweiter bei den Junioren. Die Kleinkaliberbahn wurde nach den Auflagen des Regierungspräsidiums mit Betonfertigteilblenden versehen. Große Schwierigkeiten gab es beim Versetzen der Fertigteile, da der Autokran an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stieß und es den ganzen Tag heftig schneite. Beim zweiten Stiefelpokalschießen siegte der SV Hattenhofen vor Dettingen/Teck. Der SV Gruibingen wurde Dritter. Der Vereinsausflug führte den Schützenverein an den Wendelstein. Abschluss war auf dem Marienplatz in München beim Glockenspiel. Schützenkönig wird Werner Gölz. Er durfte eine Wanduhr aus Schiefer mit nach Hause nehmen. Bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier mit dem Liederkranz beteiligte sich auch die Theatergruppe aus Gammelshausen. Die Schießhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. 1989 Abstieg der ersten Luftgewehrmannschaft in die Bezirksklasse. Die zweite LG Mannschaft konnte sich in der Spitzengruppe der Kreisklasse A halten. Die dritte und vierte Luftgewehrmannschaft haben den Klassenerhalt ebenfalls nicht geschafft und müssen in die nächst niedere Klasse absteigen. Ernst Bötzel wurde Vizekreismeister im Kleinkalibergewehr. Mieterwechsel in der Wohnung im Dachgeschoß. Im Juni folgte ein Vereinsausflug ins Tannheimer Tal. 23 Schützen des Vereins beteiligten sich am traditionellen Kirchweihschießen. Schützenkönig wurde nach dem 496. Schuss Franz Rühringer. 1990 Beim Gauschützentag in Reichenbach wurden Ernst Siegel, Dieter Körner, Gustav Nägele und Manfred Moll mit der silbernen Ehrennadel des württembergischen Schützenverbandes ausgezeichnet. Durchmarsch der ersten LG Mannschaft zurück in die Kreisliga A. Für die Wirtschaft wird im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft ein Fernsehgerät angeschafft. In einem Rundschreiben an die Mitglieder wird für die Beitragsvorauszahlung über mehrere Jahre geworben. Beim Dorffest wurde wieder der Bierausschank übernommen. Bei herrlichem Herbstwetter erlebten wir einen schönen Tag ins Hintersteiner Tal bei Sonthofen. Sieger beim Vereinspokalschießen wurde das Jugendzentrum vor dem Adlerclan. Schützenkönig wurde Hans Moll. Bei der anschließenden Feier wurden Willy Burr und Wilhelm Schäufele für 50-jährige treue Mitgliedschaft geehrt. Eine Ehrenscheibe, gestiftet von Gerhard Schempp anlässlich 10 Jahre Vorstand SV, wurde von Hans Spengler mit einem 52 Teiler herausgeschossen. Die WC-Anlage wurde durch den Arbeitseinsatz einiger treuen Helfer komplett neu gestaltet. 1991 Bei der Hauptversammlung wurden Hans Gölz, Ernst Moll und Fritz Schall für einen dritten Platz bei den Kreismeisterschaften von BM Kuhn mit der Ehrennadel der Gemeinde Gruibingen ausgezeichnet. Im sportlichen Bereich kämpften alle Mannschaften mit mäßigem Erfolg in den jeweiligen Klassen. Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre ist hoffentlich der Tiefpunkt erreicht. Ende September folgte ein 2-tägiger Ausflug nach Lermoos und in das Zugspitzgebiet. Erst nach dem 519. Schuss stand der neue Schützenkönig mit Dieter Körner fest. Beim Vereinspokalschießen waren 17 Mannschaften am Start. Sieger wurde das Jugendzentrum vor dem Adlerclan. Die Mannschaft des Schützenvereins belegte den fünften Platz. Zur gemeinsamen Weihnachtsfeier wurde wiederum die gesamte Einwohnerschaft eingeladen. Einem Theaterstück, aufgeführt von der Theatergruppe Gammelshausen, folgte noch eine reichhaltige Tombola. Über die Restaurierung der Fahne wurde nachgedacht. Unser Mitglied Otto G. Moll wird Bezirksschriftführer. 1992 Otto G. Moll wird Kreismeister im Kleinkalibergewehr. Bei den Bezirksmeisterschaften belegte Heinz Moll in derselben Disziplin einen ausgezeichneten 2. Platz. Insgesamt war es ein ruhiges Jahr ohne die großen sportlichen Erfolge. Auch bei den Baumaßnahmen wurde kürzer getreten. 1993 Der SV Zimmerstutzen Mühlhausen, kam nach Auflösung ihrer Schützenabteilung beim TSV Obere Fils zu uns nach Gruibingen. Die Geschichte begann 1923 mit der Fahnenweihe und der Patenverein war der Zimmerstutzenverein Gruibingen. Der Schießstand war bis zum Kriegsanfang an der Sommerhalte. 1951 war dann der Wideranfang des SV Zimmerstutzen Mühlhausen mit Erich Eisele in der Kegelbahn im Falken. 1964 wurde der Zusammenschluss mit dem TSV Mühlhausen zur Schützenabteilung. Der Schießraum war im alten Rathaus. 1972 schlossen sich der TSV Mühlhausen und der TSV Wiesensteig zu der Sportgemeinschaft Obere Fils zusammen. Der neue Name war nun TSV Obere Fils -Schützenabteilung. 1975 wurde der Schießbetrieb vom alten Rathaus ins neue Rathaus umgesiedelt. Kurt Epple führte als Abteilungsleiter von 1965 bis 1993 die Schützen. Im sportlichen Bereich waren die Schützen sehr erfolgreich und konnten sich bis in die Landesklasse qualifizieren. In den Jahren von 1968 - 1992 fanden am Buß- und Bettag das traditionelle Herbst- und Königschießen statt. Die Schützenabteilung hatte in der Zeit von 1970-1976 sogar eine Damenmannschaft, sowie eine Jugendmannschaft. 1993 wurde die Schützenabteilung aufgelöst. Die verbliebenen Schützen schlossen sich dem Patenverein Schützenverein Gruibingen an. Vor 29 Mitgliedern wurde Walter Gölz bei der Hauptversammlung mit der silbernen Ehrennadel des württembergischen Schützenverbandes ausgezeichnet. Für sportliche Erfolge bei den Kreismeisterschaften erhielten Hans Moll, Ernst Bötzel und Otto Müller die Ehrennadel der Gemeinde Gruibingen. Die KK-Mannschaft mit Gerhard Schempp, Ernst Bötzel und Otto G. Moll errang bei den Kreismeisterschaften den zweiten Platz. Die neu geschaffene Jugendsatzung wird von der Versammlung einstimmig genehmigt. Die Schützenabteilung des TSV Obere Fils (Mühlhausen) hält bis auf weitere ihre Übungsabende auf unserer Schießbahn ab. Helge Göthlich wird Kreisjugendschützenkönig. Im August fand das Voralbgauschießen mit 15 Mannschaften in Gruibingen statt. Sieger wurde der SV Hattenhofen vor den Schützen aus Wiesensteig. Unsere Mannschaft belegte den vierten Platz. Der 4-tägige Vereinsausflug ins Montafon wurde leider vom schlechten Wetter begleitet. Im Oktober erfolgte die Bewirtung der Sickenbühlhalle durch den Schützenverein anlässlich des Kreissporttages. Schützenkönig wurde der Vorstand Gerhard Schempp. Zum ersten Mal wurde Anfang Dezember eine Jahresfeier im Schützenhaus abgehalten. 1994 Vorstand Schempp konnte der Hauptversammlung von einem sportlichen und kameradschaftlichen Jahr berichten. Positiv sei die Freundschaft mit den Schützen aus Mühlhausen. Die erste LG Mannschaft belegte in der Kreisklasse A den vierten Platz, die zweite Mannschaft Platz 13 in der Klasse B sowie die dritte Mannschaft Platz 10 in der Klasse C. Der Mitgliederstand hat sich bei 225 Mitgliedern eingependelt. Der Schützenverein ist somit einer der mitgliederstärksten Vereine des Hohenstaufengaues. Beim Kornbergpokalschießen belegte man hinter Eschenbach und Dürnau den dritten Platz. Für den Schießbetrieb wird eine elektronische Auswertungsmaschine angeschafft. In der Ausschusssitzung im Mai wurde festgestellt, dass viel zu wenig Aktivität von den Schützen gezeigt werde. Es sollen doch wieder mehr Freundschaftsschießen durchgeführt werden. Sieger des Vereinspokalschießens wurde zum ersten Mal der Tennisclub vor dem Adlerclan. Den Titel des Schützenkönigs holte sich Gisbert Schöler. Helge Göthlich sicherte sich den Sieg im Kauzengrund-Wanderpokal, der in dieser Form zum ersten Mal ausgeschossen wurde. 1995 „Es ist geschafft!“, so die Worte von Vorstand Gerhard Schempp bei der Hauptversammlung 1995. Der Schützenverein ist schuldenfrei. Am 17.10.1994 wurde die letzte Rate aus dem Schießhallenneubau getilgt. Ende Februar wurden zum ersten Mal die Kreismeisterschaften im Luftgewehr in unserer Schießhalle durchgeführt. Anfang Juni startete eine kleine Gruppe des Schützenvereins zu einem 4-Tagesausflug ins Schnalstal nach Südtirol. Nach den Auflagen des Regierungspräsidiums muss die Pistolen und Kleinkaliberbahn mit Holz verkleidet werden. Dieser Arbeitseinsatz wurde mit einigen unermüdlichen Mitgliedern durchgeführt. Schützenkönig wurde unser Altersschütze Fritz Schall. Sieger des Vereinspokalschießens wurde der Tennisclub vor den Schützen des Adlerclans. Die Vereinsfeier vor Weihnachten war ein gelungener Abschluss für das Jahr 1995. 1996 Bei der Hauptversammlung wurde Ernst Siegel als neuer zweiter Vorstand gewählt. Der Posten des ersten Kassiers konnte vorerst nicht besetzt werden. Bei den Kreismeisterschaften wurden nur mäßige Erfolge erzielt. Otto Staudenmayer wurde Bezirksmeister im Luftgewehr. Im April wurde die schon über Jahre geplante Renovierung unseres Wirtschaftsraumes in die Tat umgesetzt. Das Schützenhaus erstrahlt in neuem Glanz. Dies wurde Anfang Mai mit einem Hechtessen gefeiert. Unser Vereinsausflug führte uns vier Tage ins Zillertal. Das geplante Freundschaftsschießen mit Schützen aus dem Zillertal musste leider wegen dem fehlenden Interesse der Gruibinger Schützen abgesagt werden. Vom 26.6 bis 07.07.1996 wurde auf unserer Schießbahn das Gauschießen des Hohenstaufengaues ausgetragen. Am 13.7. bis 14.07.1996 folgte die Jubiläumsfeier mit Siegerehrung des Gauschießens. Hans Gölz, Fritz Schall und Hans Moll werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Das Schützenhaus erhält eine neue Bestuhlung sowie neue Tische. Am Dorffest Ende August war der Schützenverein mit dem Bierausschank beteiligt. Stimmung brachten drei junge Musikanten aus dem Zillertal. Im September wurde die neue Fahne des Bezirks Mittelschwaben in Gruibingen geweiht. Am Festzug durch den Ort beteiligten sich ca. 35 Vereine des Bezirks. Walter Gölz wurde nach einem langem Kampf Schützenkönig. Sieger des Vereinspokalschießens wurde der Tennisclub vor dem Adlerclan. Sämtliche Gewehrmannschaften zeigen im laufenden Rundenwettkampf mäßige Ergebnisse. Am 22.12.1996 wurde zum Abschluss des Jahres die Weihnachtsfeier mit einem Weihnachtsschießen durchgeführt. 1997 Der neue Bürgermeister Roland Schweickert gibt bei der Hauptversammlung seine Aufwartung. Die Beitragsfreiheit für über 65-jährige Mitglieder wurde abgeschafft. Zum 50. Geburtstag von Oberschützenmeister Gerhard Schempp fand in der Schießhalle ein großes Fest statt. Die LG-Altersklasse-Mannschaft mit Otto G. Moll, Dieter Körner, Rudolf Seibold sowie die Schüler LG-Mannschaft mit Tobias Gölz, Marco Darcis und Martin Abt konnten sich zu den Landesmeisterschaften qualifizieren. Beim Königschießen wurde Hans-Dieter Keller gekrönt. 1998 Die Restaurierung der Vereinsfahne wird wieder ins Auge gefasst. Unsere Sportpistolenmannschaft hat endlich die Traumgrenze von 800 Ringen geknackt. Unsere vierte LG-Mannschaft, nur aus Jugendlichen bestehend, erreichte ein achtbares Ergebnis. Thorsten Zanker 335, Tobias Gölz 328, Marco Darcis 318, Martin Abt 309, Christian Moll 303 haben zum ersten Mal die 300 Ringmarke überschritten. Dies sind die Schützen für unsere Zukunft. Am 26.07. fand ein Frühschoppen mit den „jungen Zellbergern“ statt. Von der Kreis- zur Landesmeisterschaft, eine rasante Entwicklung: Kreismeister Schüler - Martin Abt, Kreismeister Jugend B - Marco Darcis, Kreismeister 3-Stellung LG - Martin Abt, zweiter Christian Kielmann. Bei den Bezirksmeisterschaften: Bezirksmeister Schüler - Martin Abt. Zu den Landesmeisterschaften qualifizierte sich Martin Abt und verfehlte knapp die Teilnahme zu den Deutschen Meisterschaften. Beim Königschießen setze sich Walter Gölz die Krone auf.. Zu Ehrenmitgliedern wurde Gerhard Moll, Karl Zanker sen. und Hans Wörz ernannt. Am 06. Juni verunglückte unser Mitglied Michael Moll tödlich. 1999 Der Verein diskutierte über die Anschaffung von vollelektronischen KK-Bahnen zum Preis von ca. DM 25.000,-- - 35.000,-- für 5 Stände. Am 16. April wurde dann über die Anschaffung entschieden. In der Jugendklasse wurde Michael Späth Kreismeister. In der 3-Stellung LG Schüler Martin Abt. Beim Standardgewehr Jugend wurde Marco Darcis Kreismeister. In der Luftpistole Schüler Martin Abt. Beim Bezirksschützentag in Reichenbach/Täle wurde Otto G. Moll erster Bezirksschützenmeister und Uwe Abt Bezirksjugendleiter. Bei den Bezirksmeisterschaften wird Martin Abt in der Luftpistole Bezirksmeister. Auf der neuen KK-Anlage explodieren die Leistungen unserer KK-Schützen auf über 800 Ringe. Am 12. September fand der zweite Frühschoppen mit den „jungen Zellbergern“ in Verbindung mit der Einweihung der neuen KK-Anlage statt. Bei den Landesmeisterschaften waren die Schützen Martin Abt, Christian Kielmann, Dieter Körner, Otto G. Moll, Gerhard Schempp und Jürgen Hein qualifiziert. Beim Königschießen setzte Jürgen Hein den letzen Schuss. Beim Gauschießen in Deggingen belegte Dieter Körner den ersten Platz und gewann einen Motorroller. 2000 Obwohl die Finalkämpfe auf elektronischen Anlagen für die Zuschauer sehr interessant waren, wurde der erste Alb-Cup mit sehr mäßigem wirtschaftlichem Erfolg durchgeführt, Unsere Jugend stellt mit Martin Abt und Marco Darcis wieder Kreismeister. Zum ersten Mal konnte beim Königschießen mit Karin Moll eine Königin gekrönt werden. Auch bei den Bezirksmeisterschaften wurden wieder hervorragende Ergebnisse erzielt. Martin Abt wird erster Gruibinger Landesmeister. Marco Darcis schießt mit 387 Ringen einen neuen Vereinsrekord. Der Vatertagshock wird als Schützenfest neu eingeführt. Vom 15. bis 22. Oktober fand das Gauschießen zusammen mit dem Alb-Cup in Gruibingen statt. Beim Shooty-Cup 2000 qualifizierte sich unsere Schülermannschaft mit Martin Abt, Christian Kielmann und Annika Heinrich. 2001 Am 3. Februar fand der 49. Kreisschützentag in der Sickenbühlhalle in Gruibingen statt. Mit 11 Mannschaften wurde mal wieder ein Voralbgauschießen abgehalten. Auch der Vatertagshock war mit den „jungen Zellbergern“ ein voller Erfolg. Bei den Deutschen Meisterschaften konnte Martin Abt eine Bronze-Medaille gewinnen und erzielte auch sonst achtbare Ergebnisse. Mit 390 Ringen schießt Martin Abt einen neuen Vereinsrekord. Als Zuschauermagnet beim Alb-Cupschießen im September war wieder das Finalschießen. Schützenkönig wurde Otto Staudenmayer. 2002 Der Ausschuss beschließt: Zum besseren Informationsfluss sollen die Funktionäre Briefkästen am schwarzen Brett erhalten. Der Vatertagshock entwickelt sich zur wichtigsten Finanzierungsquelle für den Verein. Zur Verbesserung der Teilnehmerzahl wurde das Bezirksschießen mit unserer Alb-Cupveranstaltung verbunden, doch die Bezirksvereine haben nicht wie erwartet, diese Veranstaltung besucht. Zum ersten Mal richtet der Verein den Landesjugendtag auf unserer Schießanlage aus. Durch die Kooperation mit Aalen-Neßlau waren die Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften fest in Gruibinger und Neßlauer Hand. Auch bei den Deutschen Meisterschaften war man gut vertreten. Der Kornbergpokal war endlich wieder nach langen Jahren der Abstinenz fest in Gruibinger Hand. Schützenkönig wurde Otto Staudenmayer. Zur Vorbereitung auf den neuen Ligamodus im Luftgewehr fand ein Freundschaftsschießen gegen Reichenbach/Rechberg statt. Trotz guter Leistungen ging der Kampf 1 : 5 verloren. 2003 Oberschützenmeister Schempp sprach die Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum im Jahre 2006 an. Ein entscheidender Schritt in die Zukunft im Luftdruckwaffensport wurde mit der Anschaffung einer vollelektronischen Anlage gegangen. Der Alb-Cup wurde dieses Jahr nur als Mannschaftsschießen durchgeführt. Schützenkönig wurde zum zweiten Mal seit dem neuen Modus Gerhard Schempp. Für die Schüler soll eine Scattanlage angeschafft werden. Im nächsten Jahr soll eine Sommerbiathlonmannschaft gegründet werden. Das 100-jährige Jubiläum soll gebührend gefeiert werden. Es wird in Erwägung gezogen, zusammen mit der Feuerwehr das Fest zu veranstalten, welche ihren Kreisfeuerwehrtag abhält. Der Vatertagshock war wieder ein voller Erfolg. Bei den Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften wurden wieder zusammen mit Aalen-Neßlau die Titel abgeräumt. Auch bei den Deutschen Meisterschaften war man wieder gut vertreten. Der Verein hat drei Luftgewehrmannschaften nach dem neuen Ligamodus gemeldet. Auch im Kornbergpokal mit Eschenbach und Dürnau war man erfolgreich.
2004 Ungeschlagen stieg nach der neuen Ligaordnung unsere erste LG-Mannschaft in die Bezirksliga West auf. Auch die zweite LG Mannschaft ist aus der Kreisliga 2 in die Kreisliga 1 aufgestiegen. Ein Termin für den Albcup konnte leider nicht gefunden werden. Wie schon gewohnt, konnten bei den Kreismeisterschaften 15 Gold-, 13 Silber- und 7 Bronzemedaillen gewonnen werden. Bei den Bezirksmeisterschaften wurden 4 Gold-, 6 Silber- und 9 Bronzemedaillen gewonnen werden. Immer mehr Sitzungen nehmen Raum für das Feuerwehrschützenfest 2006 ein. Auch in diesem Jahr konnten die Gruibinger wieder den Kornbergpokal gewinnen. Bei den Landesmeisterschaften konnte eine Silber- und eine Bronzemedaille und sonstige gute Platzierungen errungen werden. Unsere erste KK-Mannschaft hat sich in der Bezirksliga im Vorderfeld festgesetzt. Bei den Deutschen Meisterschaften konnten zufrieden stellende Ergebnisse wie zum Beispiel der 12. Platz von Martin Abt im LG mit 581 Ringen erreicht werden. Unsere erste LG-Mannschaft ist aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Unsere zweite LG-Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Kreisoberliga. Alle anderen Mannschaften haben sich achtbar geschlagen. Schützenkönigin wurde mit Sandra Straub zum zweiten Mal eine Dame. Hans-Jürgen Putz hielt zum Waffengesetz einen Infoabend ab. Der Vatertagshock war bei bestem Wetter wieder ein großer Erfolg.
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